· Mehdi Aroui · Managed IT  · Lesedauer von ca. 3 Min.

Windows 10 22H2: Das letzte große Update für Windows 10

Microsoft veröffentlicht mit Version 22H2 das finale Feature-Update für Windows 10. Was das für Nutzer bedeutet und bis wann der Support weiterläuft.

Microsoft veröffentlicht mit Version 22H2 das finale Feature-Update für Windows 10. Was das für Nutzer bedeutet und bis wann der Support weiterläuft.

Stand Mai 2026: Windows 10 ist seit Oktober 2025 aus dem regulären Support. Dieser Beitrag dokumentiert das damalige letzte Feature-Update als Ausgangspunkt für die Migration zu Windows 11. Microsoft hat am 13. Dezember 2022 das finale Sicherheitsupdate für Windows 10 in Form der Version 22H2 veröffentlicht. Mit diesem Release endet die Ära der Feature-Updates für Windows 10. Ab jetzt gibt es nur noch monatliche Sicherheitspatches, keine grundlegenden Neuerungen mehr.

Was Windows 10 22H2 bedeutet

Windows 10 22H2 ist das letzte Feature-Update, das Microsoft für das Betriebssystem veröffentlicht. Danach erhält Windows 10 bis Oktober 2025 weiterhin monatliche Sicherheitspatches, aber keine neuen Funktionen mehr.

Wer Windows 10 Version 21H1 oder älter nutzt, sollte umgehend auf 22H2 aktualisieren. Ältere Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr und sind damit angreifbar.

Wichtige Fristen

  • Supportende für 21H1: bereits überschritten, keine Updates mehr
  • Supportende für 22H2: Oktober 2025
  • Danach: keine Sicherheitspatches mehr, ohne ESU-Lizenz

Was Unternehmen jetzt tun sollten

  1. Alle Windows-10-Geräte auf Version 22H2 aktualisieren, sofern noch nicht geschehen
  2. Kompatibilitätsprüfung für Windows 11 durchführen: Welche Geräte erfüllen die Hardwareanforderungen (TPM 2.0, aktuelle CPU)?
  3. Migrationsplan für den Übergang auf Windows 11 bis Oktober 2025 erstellen
  4. Für Geräte, die Windows 11 nicht unterstützen: Windows-10-ESU-Lizenzen nach 2025 evaluieren

Das Supportende im Oktober 2025 gibt Unternehmen noch Zeit für eine geordnete Migration. Wer jetzt plant, vermeidet den Stress einer Last-Minute-Umstellung.

Was das Supportende heute praktisch bedeutet

Das Supportende ist mittlerweile eingetreten. Für Unternehmen, die noch mit Windows 10 arbeiten, heißt das konkret: Ohne Windows-10-ESU-Lizenzen gibt es keine Sicherheitspatches mehr für Systeme mit bekannten Schwachstellen. Das betrifft nicht nur Endgeräte, sondern auch alle Anwendungen und Praxissoftware, die auf diesen Geräten läuft. Wer jetzt noch produktiv mit ungepatchtem Windows 10 arbeitet, erhöht das Risiko für Cybervorfälle spürbar, gerade in Kombination mit sensiblen Kundendaten oder Patientendaten.

Der pragmatische Weg für Hamburger KMU: Migration auf Windows 11 mit vorheriger Kompatibilitätsprüfung, siehe dazu unseren Leitfaden zu Windows 11 Installation und Hardening. Für Geräte, die aus Hardwaregründen nicht migrierbar sind, bleibt die ESU-Lizenz als Übergangslösung, aber nur mit klarem Enddatum im Blick.

Häufige Fragen

Erhält Windows 10 22H2 noch Sicherheitsupdates?

Nach 22H2 gab es keine Feature-Updates mehr, nur noch monatliche Sicherheitspatches bis zum Supportende. Windows 10 ist seit Oktober 2025 aus dem regulären Support, danach gibt es keine Sicherheitspatches mehr ohne ESU-Lizenz.

Was sollte vor der Migration zu Windows 11 geprüft werden?

Eine Kompatibilitätsprüfung, welche Geräte die Hardwareanforderungen wie TPM 2.0 und eine aktuelle CPU erfüllen. Für Geräte, die Windows 11 nicht unterstützen, kommen Windows-10-ESU-Lizenzen nach 2025 infrage.

Was passiert mit älteren Windows-10-Versionen wie 21H1?

Diese Versionen haben ihr Supportende bereits überschritten und erhalten keine Updates mehr. Sie sind damit angreifbar und sollten umgehend auf 22H2 aktualisiert oder auf Windows 11 migriert werden.

Netzleiter begleitet KMU in Hamburg und der Metropolregion bei der Migration von Windows 10 auf Windows 11, von der Kompatibilitätsprüfung bis zum Rollout auf allen Remote-Arbeitsplätzen. Sie planen die Migration Ihrer Windows-10-Geräte oder brauchen eine Einschätzung zu Ihrer aktuellen Flotte? Rufen Sie den Vertrieb unter 040 20 94 97 67 an oder schreiben Sie an vertrieb@netzleiter.com.

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