· Mehdi Aroui · Unternehmen · Lesedauer von ca. 3 Min.
Microsoft 365 Schulungen: Warum sie sich lohnen
Wer Cloud-Office einführt, ohne die Mitarbeitenden mitzunehmen, verschenkt den größten Teil des Nutzens. Was gute Schulungen leisten und worauf es bei Microsoft 365 und Google Workspace ankommt.

Rückblick: Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2019 und dokumentiert, wie Netzleiter damals Schulungen zu Microsoft 365 und Google Docs für Unternehmenskunden angeboten hat. Die genannte Rufnummer (040 20949767) ist nicht mehr aktuell, der Support ist heute unter 040 25 499 500 erreichbar. Die inhaltliche Substanz, warum Anwenderschulungen bei Cloud-Office-Einführungen entscheidend sind, gilt heute genauso.
Was 2019 der Ausgangspunkt war
Microsoft Office 365 (heute Microsoft 365) und Google Docs traten damals gerade ihren endgültigen Siegeszug in kleinen und mittleren Unternehmen an. Gleichzeitig kollaborativ am selben Dokument arbeiten, Dateien in der Cloud ablegen statt auf dem Fileserver, Besprechungen per Teams oder Meet führen: Das waren neue Arbeitsweisen, keine simplen Software-Updates.
Netzleiter bot zu diesem Zeitpunkt individuelle Schulungen für Unternehmenskunden an, konkret zu Microsoft Teams, Word, Excel und den Google-Produkten. Der Bedarf kam direkt von Kunden, die nach der Tool-Einführung feststellten, dass ihre Teams die neuen Möglichkeiten kaum nutzten.
Warum Schulungen keine optionale Beigabe sind
Eine neue Software zu lizenzieren kostet Geld. Das volle Potenzial zu nutzen, setzt voraus, dass die Mitarbeitenden wissen, wie es geht. Das klingt trivial, wird aber in der Praxis regelmäßig unterschätzt.
Konkrete Probleme ohne ausreichendes Training:
- Dokumente werden lokal gespeichert, obwohl SharePoint und OneDrive verfügbar wären.
- Mehrere Personen arbeiten nacheinander an einem Dokument und versenden Anhänge per E-Mail statt gemeinsam im Browser zu bearbeiten.
- Berechtigungsstrukturen werden nicht verstanden, Freigaben landen zu weit offen oder zu eng.
- Teams-Kanäle werden nicht genutzt, stattdessen läuft alles per E-Mail weiter.
Das Ergebnis: Das Unternehmen zahlt die Lizenz, hat aber de facto keinen Produktivitätsgewinn.
Was eine gute Schulung abdeckt
Anwender-Training für Microsoft 365 oder Google Workspace folgt einem ähnlichen Grundmuster:
Zusammenarbeit an Dokumenten: Gleichzeitig bearbeiten, Änderungen nachverfolgen, Kommentare setzen, Versionshistorie nutzen. Wer das einmal verstanden hat, sendet keine Anhänge mehr.
Dateiablage und Struktur: Wo landet was, wer hat Zugriff, wie werden Ordner sinnvoll angelegt. Der Wechsel vom klassischen Netzlaufwerk auf SharePoint oder Google Drive braucht eine klare Einführung.
Berechtigungen und Sicherheit: Externe Freigaben, Gastzugriffe, was passiert wenn ein Dokument-Link geteilt wird. Dieser Punkt wird in Schulungen oft übersprungen und ist gleichzeitig der sicherheitsrelevanteste.
Kommunikation und Meetings: Microsoft Teams oder Google Meet als primärer Kanal, Abwesenheitsregeln, Benachrichtigungssteuerung. Ohne klare Spielregeln entsteht Kommunikationschaos auf mehreren Kanälen gleichzeitig.
Microsoft 365 oder Google Workspace: ein kurzer Vergleich
Beide Plattformen sind heute ausgereifte Cloud-Office-Umgebungen. Die Entscheidung hängt weniger von der Software ab als von der bestehenden IT-Landschaft.
Microsoft 365 passt gut zu Unternehmen, die bereits mit Windows, Active Directory oder Azure arbeiten. Die Integration in vorhandene Microsoft-Infrastruktur ist eng, die Administrationsmöglichkeiten für Unternehmen umfangreich. Netzleiter ist Microsoft CSP-Partner, Details dazu im Beitrag Microsoft CSP-Partner Netzleiter.
Google Workspace passt besser zu Unternehmen, die browserbasiert arbeiten wollen und wenig On-Premise-Infrastruktur haben. Die Einstiegshürde ist niedrig, die Zusammenarbeits-Tools sind intuitiv.
Wer Schulungen für beide Plattformen plant, findet aktuelle Trainingsressourcen direkt bei Microsoft unter Microsoft Learn, Schulung für Microsoft 365.
Was sich seit 2019 geändert hat
Die Plattformen sind erheblich gewachsen. Microsoft 365 heißt seit 2020 offiziell so (vorher Office 365). Microsoft Teams kam 2020 durch die Pandemie flächendeckend in Unternehmen. Microsoft Copilot wurde 2023 als KI-Funktion in M365 integriert und stellt neue Anforderungen an das Schulungskonzept.
Google Docs ist Teil von Google Workspace (früher G Suite), das ebenfalls 2020 umbenannt wurde.
Der Grundsatz hat sich nicht verändert: Tool-Einführung ohne Mitnahmeschulungen produziert Lizenzkosten ohne entsprechenden Nutzen.
Netzleiter heute
Als Microsoft-365-Partner begleiten wir Unternehmen in Hamburg und dem DACH-Raum bei Einführung, Konfiguration und Training. Schulungen für Endanwender koordinieren wir auf Wunsch, entweder als Teil eines Rollout-Projekts oder als separate Maßnahme für bestehende Teams.
Kontakt: 040 25 499 500 | support@netzleiter.com



