· Mehdi Aroui · Unternehmen · Lesedauer von ca. 3 Min.
Netzleiter wird Microsoft CSP-Partner für Office 365
Rückblick auf 2020: Netzleiter wurde Cloud Solution Provider bei Microsoft. Was das für Kunden bedeutete und was davon bis heute gilt.

Rückblick: Dieser Beitrag stammt aus dem Februar 2020 und dokumentiert einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Netzleiter. Im Frühjahr 2020 wurde Netzleiter GmbH & Co. KG offizieller indirekter Microsoft Cloud Solution Provider (CSP) für Office 365.
Hintergrund: Was ist ein Microsoft CSP-Partner?
Das Microsoft Cloud Solution Provider-Programm erlaubt qualifizierten IT-Dienstleistern, Microsoft-Cloud-Lizenzen direkt an ihre Kunden zu verkaufen und zu verwalten. Als CSP-Partner übernimmt Netzleiter die vollständige Beziehung zum Kunden: Lizenz-Beschaffung, Abrechnung, technischer Support und Verwaltung laufen über einen einzigen Ansprechpartner.
Für Kunden bedeutet das konkret:
- Lizenzen aus einer Hand. Kein direkter Microsoft-Vertrag notwendig. Netzleiter kauft, verwaltet und rechnet ab.
- Direkter Support. Statt Microsoft-Hotline steht der vertraute Netzleiter-Ansprechpartner bereit, der das Unternehmen bereits kennt.
- Flexiblere Abrechnung. Lizenzen lassen sich monatlich anpassen, zum Beispiel beim Wachstum der Belegschaft oder beim Ausscheiden von Mitarbeitern.
- Remote-Verwaltung. Als CSP-Partner kann Netzleiter Benutzerkonten, Dienste und Sicherheitseinstellungen im Tenant des Kunden direkt administrieren, ohne dass der Kunde jede Änderung selbst anstoßen muss.
Warum der Schritt 2020?
Office 365 (heute Microsoft 365) wuchs in deutschen KMU ab 2018 stark. Immer mehr Netzleiter-Kunden fragten nach Exchange Online, Teams und SharePoint, mussten aber Lizenzen bisher selbst über Microsoft beziehen. Das führte zu getrennten Vertrags- und Supportwegen: IT-Betrieb bei Netzleiter, Lizenzen direkt bei Microsoft, Rechnungen von zwei Stellen.
Die CSP-Partnerschaft schloss diese Lücke. Kunden, die Netzleiter als indirekten Microsoft-Handelspartner autorisierten, erhielten Zugang zu einem breiteren Produktportfolio und konnten gleichzeitig die Remote-Verwaltung durch Netzleiter aktivieren.
Was hat sich seitdem geändert?
Der Beitrag von 2020 bezog sich auf Office 365. Microsoft hat das Produkt inzwischen zu Microsoft 365 weiterentwickelt. Die CSP-Partnerschaft besteht fort und umfasst heute das gesamte Microsoft 365-Portfolio: Business-Pläne, Enterprise-Pläne, Azure Active Directory (jetzt Entra ID), Intune und weitere Cloud-Dienste.
Wer heute als Netzleiter-Kunde Microsoft 365-Lizenzen über uns bezieht, profitiert von derselben Grundidee: einer Anlaufstelle für Lizenz, Betrieb und Support.
Mehr dazu im ausführlichen Überblick zu Microsoft 365 und Cloud-Diensten bei Netzleiter.
Indirekt vs. direkt: Was bedeutet “indirekter CSP”?
Microsoft unterscheidet im CSP-Programm zwischen direkten und indirekten Partnern. Direkte Partner kaufen Lizenzen unmittelbar bei Microsoft ein und benötigen dafür einen höheren Umsatzschwellenwert sowie eine eigene Support-Infrastruktur. Indirekte Partner arbeiten über einen autorisierten Distributor.
Für KMU-Kunden ist dieser Unterschied im Alltag kaum spürbar. Abrechnung, Verwaltung und Support laufen in beiden Fällen über den IT-Partner. Der Vorteil des indirekten Wegs liegt in schlankeren Einstiegshürden für den Partner, was gerade für mittelständische IT-Dienstleister wie Netzleiter 2020 der pragmatische Weg war.
Netzleiter als Microsoft-Partner heute
Netzleiter betreut Unternehmen in Hamburg und Norddeutschland bei der Einführung, Migration und dem laufenden Betrieb von Microsoft 365. Das reicht von der einfachen Mailbox-Migration bis zur vollständigen Entra-ID-basierten Geräteverwaltung mit Intune. Wer den CSP-Weg für das eigene Unternehmen prüfen möchte, findet weitere Informationen im Microsoft 365-Bereich auf netzleiter.net oder nimmt direkt Kontakt auf: 040 25 499 500 | support@netzleiter.com



